Wenn die großen Lügen
unserer Zeit
zerplatzt sind
wie Seifenblasen;
Wenn ihre Detonationswellen
über die Erde
gefegt sind;
wenn die Kettenreaktionen,
die wir längst angestoßen
zum Erliegen kommen,
was werden wir tun?
Wenn das Geld,
das wenige zu
hohen Türmen gestapelt,
nur noch den Wert
eines elektrisches Impulses hat,
der den eigentlichen Wert
einst übermitteln sollte,
Dann gibt es kein arm mehr
dann gibt es kein kein reich mehr.
Dann startet das System neu.
Dann startet ein neues System.
Bis wieder Lügen kommen.
Und Seifenblasen.
Und arm und reich.
Und Krieg.
GrünerElch - 29. Mrz, 15:46
Stahlgrauer Klotz
Glänzend glatt
Ragt weit hinauf
Unter seinem Helm
Leuchtende Augen
Ein schmales Tal
Das er bewacht
Das Ziel zu sehen
Aber fern, ganz fern
Und du nur klein
Und schmächtig
Du musst ihn überwinden
Ein offener Kampf ist dein Tod
Eine List, eine Strategie,
Die musst du finden
Aber, wie?
Was?
Die Zeit läuft!
Er scheint mit jeder Sekunde zu wachsen
Ragt immer weiter in das Tal
Das Ziel am Ende
Bald nicht mehr zu sehen
Doch aus dem Sinn ist es nicht
Du musst dort hin
Du willst dort hin
Doch jeder Blick auf den Koloss
Sagt: Du bezwingst mich nicht!
Nicht du, kleiner Mann!
Da wendest du dich um
Schaust dir deine Umgebung an
Überall stehen Kolosse
Und überall stehen andere davor
So mancher wie du, starr vor Angst
So mancher kämpft
So mancher fällt
So mancher findet den richtigen Trick
Du musst handeln!
Schnell, aber überlegt!
Du denkst: Es ist ja auch nur ein Koloss
Es lässt sich bestimmt über alles reden
Mal sehen, was der Koloss davon hält
GrünerElch - 2. Mrz, 08:06
Ein Blick auf Georg Simmels „Philosophie des Geldes“ durch die Brille einer westlichen Gegenwart.
Es bedarf keines Abschlusses in Wirtschaftswissenschaften, um zu verstehen, warum sich die Finanzwelt ein weiteres Mal in der Krise befindet. In welcher Weise die Krise schon in der Konzeption des Geldes eingeschrieben ist, zeigt sich in Simmels Geldtauschtheorie, welche 1900 zum ersten Mal erschien.
Der Ausgangspunkt ist bei Simmel die Trennung von Subjekt und Objekt. Weil wir fähig sind, uns selbst als Subjekt, vor allem aber auch zugleich als Objekt unseres Denkens zu begreifen, können wir auch in eine Beziehung zu den Gegenständen und anderen Menschen treten. So entwickeln wir auch die Fähigkeit, Distanz zu dem zu erfahren, was uns nicht eigen ist. Diese Distanz wollen wir allerdings, mal mehr – mal weniger, in einigen Fällen überwinden. Völlig einleuchtend ist dies in Bezug auf Nahrungsmittel. Das gebackene Brot tritt uns zunächst als Gegenstand gegenüber, den wir, aufgrund seiner Potenz, unseren Hunger stillen zu können, erlangen wollen. Wir nehmen den Gegenstand an uns und in uns auf; wir verleiben ihn uns ein. Dabei wird der Gegenstand natürlich als solcher vernichtet. Wie sehr wir die Distanz zu einem Gegenstand überwinden wollen zeigt, wie sehr wir ihn begehren. Davon abhängig ist auch der Wert, den wir dem Gegenstand zuschreiben. Denn durch eine größere Distanz, die zu überbrücken ist; durch das größere Opfer, das wir erbringen müssen, schreiben wir dem Gegenstand einen größeren Wert zu. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass wir den Gegenstand begehren und er uns prinzipiell erreichbar ist. Der Wert eines Gegenstandes ist also für Simmel subjektiv erzeugt und somit auch relativ. Ein Gegenstand kann für verschiedene Menschen und in unterschiedlichen Situationen einen jeweils anderen Wert erhalten. Der Wert eines Gegenstandes ist in diesem Sinne auch nicht eine Eigenschaft, die der Gegenstand schon immer besitzt. Außerdem verliert der konkrete Gegenstand seinen Wert durch seine Vernichtung, auch wenn wir weiterhin der Existenz von Broten an sich einen Wert zuschreiben.
Es ist nun die Frage, wie der Wert mit dem Geld in Verbindung steht. Simmel beantwortet diese Frage, indem er zunächst vom einfachen Tausch ausgeht. Zwei Menschen kommen zusammen und bieten sich Waren zum Tausch an. Sie einigen sich im Idealfall dann, wenn für beide der Tausch einen Gewinn darstellt. Jeder gibt etwas und erhält dafür etwas, was ihm begehrenswerter erscheint, als das Hergegebene. Damit besteht eine gewisse Äquivalenz des Tausches. Raub oder Geschenk hingegen widersprechen der Logik des Tausches, da sie eine Einseitigkeit voraussetzen. Durch den Tausch stehen die Menschen aber in einer Beziehung der Wechselwirkung. Ebenso geschieht dies mit den Gütern beziehungsweise mit den ihnen jeweils zugeschriebenen Werten, welche durch das Tauschvorhaben miteinander verglichen werden. Das Geld tritt nun erst einmal als Drittes hinzu, das den Tausch in einer sich ausdifferenzierenden Gesellschaft erleichtert und am Leben erhält. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Geld ist beliebig teilbar und kann wie ein Kommunikationsmittel des Tausches fungieren. So ist es möglich, mit vielen verschieden Menschen in Tauschbeziehung zu stehen, ohne dass jedes Mal auf beiden Seiten Waren herangeschafft werden müssen. Zudem kann es als Maß für den Wert eines Gegenstandes in Relation zu den anderen Gegenständen eingesetzt werden. Anders gesagt, der Preis eines Gegenstandes drückt aus, welchen Wert wir ihm im System der Gegenstände zukommen lassen. Dabei spielen ohne Zweifel die Gesetzmäßigkeiten von Angebot und Nachfrage eine Rolle. Warum nun aber ein Brot, das für unser Überleben essenziell wichtig ist und daher im Grunde einen enorm hohen Wert für uns haben sollte, im Vergleich etwa zu einem Mobiltelefon einen sehr geringen Preis hat, kann erst nach einigen weiteren Überlegungen vollständig geklärt werden, schließlich können auch Mobiltelefone zu geringen Kosten und in hoher Stückzahl produziert werden und die Nachfrage ist beim Brot im Grunde höher, da der Verbrauch des Brotes viel schneller erfolgt, als beim Mobiltelefon.
Denn nun folgt der erste Knackpunkt in der Konzeption des Geldes. Dafür schwenkt Simmel kurz in die Geschichte der Zahlungsmittel. Anfangs konnte ein Gegenstand, welcher selbst als wertvoll galt, so wie Gold oder Muscheln, zum Zahlungsmittel werden, weil es von allen Marktteilnehmern als wertvoll anerkannt wurde. Denn in dem kollektiv erzeugten Wert, welchen die Trägersubstanz also mit sich führt, liegt die Versicherung, dass ich, wenn ich im Besitz dieser Substanz bin, immer dafür etwas bekommen kann. Nun ist jedoch eine Entwicklung ins Laufen gekommen. Das Problem mit dem sogenannten Substanzgeld ist ja, dass es an eine Substanz gebunden ist, welche selbst wertvoll ist. Wenn nun aber die Substanz zu wertvoll ist, läuft das Geldsystem Gefahr aus den Fugen zu geraten, denn man bekäme ja für die reine Substanz mehr, als für das Geld. Des Weiteren ist eine wertvolle Substanz ja auch nur begrenzt verfügbar und wird nicht nur für als Zahlungsmittel verwendet. Daher verlor das Geld mit der Zeit an Substanzwert. Beispielsweise ist Papier selbst weniger wertvoll als Silber oder Gold und somit auch Papiergeld leichter zu vervielfältigen. Dies ist in einer wachsenden Gesellschaft und Wirtschaft von großer Bedeutung.
Was sich mit diesem materiell sichtbaren Wandel allerdings mitvollzog, war ein bis heute fortschreitender Prozess: Das Geld wird vom Substanzgeld zum Funktionsgeld, was eine zunehmende Abstraktion bedeutet. Das heißt aber auch, dass sich etwas in der Konzeption des Geldes verschiebt. Einerseits verliert das Zahlungsmittel mit der Substanz auch seine spezifischen Eigenschaften. Es wird für Simmel charakterlos. Ein reines Mittel zum objektiven Vergleich der Werte. Es ist für die wirtschaftlichen Beziehungen egal, woher das Geld kommt, welche Ware eigentlich dahintersteht. Und auch auf die Gegenstände wirkt dies sich aus: Wenn der Preis eines Gegenstandes erst einmal bestimmt wurde, kommt es nicht mehr so sehr auf dessen Qualitäten an, sonder es geht um die Quantität. Welche Menge kann ich für welche Menge Geld bekommen? Andererseits gilt auch das Versprechen nicht mehr, welches in der Substanz innewohnte. Mit dem Plastik einer Kreditkarte lässt sich kaum etwas kaufen. Selbst das Metall des Chips würde nicht für große Anschaffungen genügen. Beim Onlinebanking wird es schon schwer, überhaupt noch etwas Materielles zu finden. Dies hat jedoch zur Folge, dass die Garantie, welche das Geldsystem überhaupt funktionieren lässt, dass ich für mein Geld etwas bekomme und das der Wert des Geldes möglichst stabil bleibt, von einer anderen Seite kommen muss. Bei Simmel und in der Realität kommt sie von denStaaten, genauer von den Nationalbanken, da die Staaten ein Interesse daran haben, dass das Finanzsystem funktioniert. Ansonsten verlieren sie ihre Handlungsfähigkeit. Für Simmel ist diese dem funktionalen Geldsystem eingeschriebene Selbsttäuschung bis zu einem gewissen Grad notwendig aber auch nur begrenzt möglich. Für ihn war eine völlige Funktionalisierung des Geldes; eine völlige Loslösung von einer Substanz undenkbar. Die Geldmenge darf nicht ins Unendliche gehen können. Wir haben es trotzdem gemacht. Die letzte Absicherung, die unserem Finanzsystem bleibt, ist das Vertrauen in die Währung. Was passiert, wenn dieses verloren geht, das zeigt sich aktuell in der andauernden Finanzkrise.
Warum haben wir das gemacht? Das findet seine Antwort in einem weiteren Punkt der Geldkonzeption. Das Geld ist nämlich nicht mehr nur Mittel zum Zweck, sondern wird auch selbst zum Zweck. Das liegt für Simmel größtenteils an der Entwicklung der Gesellschaft, welche immer vielteiliger wird. Dies erhöht die Reihe der Zwecke beziehungsweise der Mittel zum obersten Zweck. So muss ich aufgrund der arbeitsteiligen Gesellschaft nicht mehr selbst das Brot backen. Das macht es mir leichter, andere Aufgaben zu erfüllen. Allerdings brauche ich Geld, um mir Brot zu kaufen. Um Geld zu haben, muss ich in der Regel arbeiten. Um arbeiten zu können, brauche ich Bildung. Um mich bilden zu können, brauche ich wiederum Geld und jemanden, der mir Bildung zugänglich macht. Auch um zur Arbeit zu kommen brauche ich Geld und jemanden, der mir eine Verkehrsinfrastruktur bereitstellt usw. Geld wird also in allen Situationen direkt oder indirekt zum Mittel und durch diese Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten wird es auch selbst zum Zweck. Denn Geld zu besitzen eröffnet immer unzählige Möglichkeiten, die alle wiederum erstrebenswert sein können. Somit wird der Besitz von Geld selbst erstrebenswert oder um zum Anfang zurückzukommen: Wir stehen in Distanz zum Geld, wollen sie aufgrund unseres Begehrens überwinden und schreiben dadurch dem Geld selbst einen Wert zu.
Geld wird zum Spiegelbild der modernen Gesellschaft. Auf der einen Seite fördert es die Arbeitsteilung und die damit auch eine neue Form der Bindung in der Gesellschaft* und andererseits die Atomisierung der Gesellschaft in eine Vielzahl von Teilen, welche nicht mehr so stark miteinander verbunden sind. Es ermöglicht zum einen höhere Individualisierung und größere Möglichkeiten des Einzelnen, sich von anderen unabhängig zu machen, sich davon loszukaufen, was für Simmel einer größeren persönlichen Freiheit gleichkommt. Gleichzeitig verlieren wir zunehmend etwa wir die enge Bindung zu unserem Handelspartner und sind wir aber immer mehr vom Funktionieren des Systems abhängig. Zwar ermöglicht uns die hochindustrielle Welt es, Autos zu fahren, die etwa den Abstand zum vor uns fahrenden Fahrzeug messen und entsprechende Notfallprogramme aktivieren können, doch wenn etwas streikt, hilft auch der berühmte Damenstrumpf nicht mehr. Den Werkstattarbeiter kennen wir meist nicht und das Geld für die Rechnung überweisen wir elektronisch, ohne Kontakt zu irgendwem. Weiterhin wurde unsere Gesellschaft scheinbar immer rationaler und zugleich in seiner Rationalität irrational, wie die leidvolle Erfahrung zweier Weltkriege und des unglaublichen Schreckens des Holocausts gezeigt hat. Geld ist ebenfalls Ausdruck der Rationalität in Form von Effizienz wirtschaftlicher Abläufe und der damit verbundenen Produktivitätssteigerung. Diese ist für Simmel wichtig für die Weiterentwicklung der Wirtschaft aber ebenso für die Gesellschaft, welche sich durch eine wachsende Ökonomie selbst funktional anpassen und erweitern kann. So ist für ihn der Fortschritt der (Geld-)Wirtschaft nur der sich immer weiter steigender Prozess immer besserer Ausbeutung und Verarbeitung der Ressourcen. Globale Rohstoffknappheit und die Risiken, welche sich aus den Nebenfolgen einer ausgebeuteten Natur ergeben, waren für ihn nicht vorstellbar und noch heute findet man ja bei Vielen eine ungetrübte Fortschrittseuphorie.
Nimmt man dies alles zusammen, findet man die vorher gesuchten Erklärungen. Weil uns unser tägliches Brot alltäglich, selbstverständlich geworden ist, weil wir die Distanz zu seinem Erwerb vermindert habe, obwohl seine Produktion weiter von uns weggerückt ist, messen wir dem Brot einen geringeren Wert zu. Das ist zugleich Fluch und Segen. Der Fluch liegt in der geringeren Wertschätzung und der erhöhten Akzeptanz für geringere Qualität zusammen mit der Unmündigkeit in Bezug auf die Ethik der Herstellung. Der Segen liegt darin, dass es uns zumindest in der (post-)industriellen Gesellschaft gelungen ist, dem Hunger zu entfliehen**. Das Mobiltelefon hingegen ist uns so wertvoll geworden, weil es unserer individuellen Freiheit im wahrsten Sinne des Wortes Gehör verschafft. Hier wird der Besitz von Geld zur Möglichkeit, einen eigenen Lebensstil zu gestalten und sich Zugang zu vielen verschiedenen Gruppen in der Gesellschaft zu verschaffen. Es zeigt sich jedoch ebenfalls, wie das Geld, trotz seiner Eigenschaftslosigkeit und der Fähigkeit, Tauschäquivalenz herzustellen, bereits bestehende soziale Ungleichheit noch verschärft. Denn was es auch Simmel sagt ist, dass so die Konzentration von Geld auch eine Konzentration von Macht durch die Erhöhung der Handlungspotenziale bewirkt. Wer weniger hat, hat auch weniger Möglichkeiten, sich Freiheit zu erzeugen. Andersherum ist die Ungleichheit aber auch Voraussetzung für das Funktionieren des Systems, da ohne das erhöhte Handlungspotenzial auch keine Entwicklung stiftenden Investitionen möglich sind.Das Gute bedingt das Schlechte und das Schlechte das Gute. Das Yin braucht das Yang – eines der zentralen Prinzipien des Lebens.
Die Verstrickung des Geldes mit allen Spähren der Welt, seine Zweckwerdung, ist schließlich auch der Antrieb für unseren fatalen Umgang mit dem Finanzsystem selbst. Wenn wir nämlich Geld zum obersten Zweck machen, der nicht mehr das Glückseligkeitsstreben oder ein Streben nach Vollkommenheit (wenn man will in Gott) neben sich zulässt, dann bestimmt Geld auch unser vernünftiges Denken, unsere Rationalität. Dann ist Gier rational und kann auch mit, in diesem Sinne, rational geschriebenen Computerprogrammen betrieben werden. Die einzige Frage, die schließlich offenbleibt, ist jene nach dem, wie es weitergehen soll.
Anmerkungen:
*Vgl. auch Durkheim
**Dass nun Andere für uns hungern müssen, liegt allerdings wiederum an der oben beschriebenen Unmündigkeit in Bezug auf die Ethik des Herstellungsprozesses.
Literatur:
-Simmel, Georg: Philosphie des Geldes, Suhrkamp, Frankfurt a. M.: 1989 (zuerst 1900).
-Rammstett, Otthein (Hg.): Georg Simmels Philosphie des Geldes. Aufsätze und Materialien, Suhrkamp, Frankfurt: Frankfurt a.M.: 2003.
-Beck, Ulrich: Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne, Suhrkamp: Frankfurt a. M.: 1986.
-Durkheim, Emile: Über die Teilung der sozialen Arbeit. Dt. von Ludwig Schmidts. Suhrkamp, Frankfurt a.M.: 1977.
GrünerElch - 12. Okt, 12:32
Die Bilder sind fest eingebrannt in die geistige Festplatte. Und es sind nicht nur die Bilder. Es ist die geistige Unfähigkeit, mit einem Ereignis und dessen weitreichenden Folgen umzugehen, welche eine Notwendigkeit erzeugt, die eigenen Gedankenstrukturen für immer zu ändern. Der Terroranschlag am 11. September 2001 ist nun schon 10 Jahre und fast einen Monat her und er wird nicht mehr aus meinem Leben verschwinden. Aus unser aller Leben darf und kann er nicht verschwinden. Er ist wohl eines der Schlüsselereignisse des Anfangs des 21. Jahrhunderts. Er hat nicht nur die USA erschüttert, sondern die ganze Welt. Und die Schlussfolgerungen und Konsequenzen, die daraus gezogen wurden, werden weit in die Zukunft reichen. Nicht nur drei Kriege werden und wurden danach geführt. Ja, es ist richtig, von drei Kriegen zu reden. Zwei Länder wurden besetzt. Die Begründungen für beide Kriege haben sich immer mehr einer Plausibilität entzogen und wurden daher von denen, welche die Kriege wollten oder sich einem Zwang ausgesetzt sahen, diesem Wollen zu folgen, im Nachhinein maßgeblich gewandelt. Nun scheint auch der nachträglich vorgeschobene Einsatz für die Wahrung der Menschenrechte anhand der Opfer und unermesslichen Kosten aufgegeben werden zu müssen. Der dritte Krieg, dem die beiden ersten Kriege durch scheinbare Kausalzusammenhänge untergeordnet wurden, wird als „War on terror“ weiterhin geführt. Genau genommen ist es weiterer Weltkrieg oder besser gesagt ein globaler Krieg. Schließlich interessiert sich der Terror nicht für Ländergrenzen – sie sind auf der einen Seite nur noch lästiges Hindernis, das zur Gewährleistung der verdeckten Operation auf geschickte weise überwunden werden muss und auf der anderen Seite dienen sie zur vagen, simplifizierten Abgrenzung von Freund und Feind. Dadurch wird auch die Bekämpfung des Terrors global geführt und geführt werden. Das heißt nicht nur durch Zusammenarbeit und Solidarität von Staaten, sondern auch bis hinein in unser innerstes, persönliches Dasein, unsere Rechte und Werte. Es ist ein Krieg, der uns alle zu Betroffenen macht und daher war auch der Terroranschlag ein Schlag gegen jeden von uns.
Umso mehr folgt dem ersten Schock des Miterlebens der unvorstellbaren Tat ein zweiter Schock, wenn Zweifel aufkommen, dass die Geschichten, die uns allen erzählt wurden, in allen Details stimmen können. Nachdem ich einmal auf diese Zweifel gestoßen war, die im Grunde schon am 11. September selbst begannen, dann lassen sie einen nicht mehr los. Vor allem deswegen nicht, weil man – wohl ein charakteristisches Merkmal der heutigen Zeit – auf die Bekundungen Fremder angewiesen ist, wenn man für sich klären will, wie man die Zweifel stillen kann. Ein Weg ist das Verdrängen, das Zurückstecken, das „Einfach-weiter-so“. Dies mag eine Option sein, doch mein Streben befriedigt sie nicht. Es mag temporär funktionieren, doch dann kehren die Fragen zurück. Das Problem ist, dass man nicht wissen kann, welche Informationen die richtigen sind und Informationen gibt es tatsächlich im Übermaß. Schnell landet man im Bereich dessen, was, meist nicht ohne negativen Unterton, als Verschwörungstheorie bezeichnet wird. Natürlich kann für jedes Ereignis auch immer eine Alternativerklärung gebastelt werden, deren Argumentation eventuell gezielt bestimmte Menschen beziehungsweise Menschengruppen diffamiert und auf reinen Hirngespinsten aufbaut. Es ist auch klar, dass mit dem Schüren solcher Theorien gerne Geld verdient wird und manche Urheber bewusst Informationen fälschen oder in falschen Zusammenhängen präsentieren. Und es macht die Sache nicht leichter. Denn auf der anderen Seite stehen zahlreiche Experten verschiedener wissenschaftlicher Gebiete, die den offiziellen Report zu den Ereignissen am 11. September in einigen Punkt anzweifeln. Natürlich können auch hier Motive wie Geltungssucht, Verärgerung oder Anderes eine Rolle spielen. Des Weiteren gibt es Wissenschaftler, welche einigen Behauptungen entgegentreten und die offiziellen Untersuchungen unterstützen. Doch viele Fragen bleiben in meinen Augen unbeantwortet oder die gegeben Antworten scheinen mir teilweise unplausibel, was denn inneren Widerstreit in mir nicht enden lässt.
Ich will keine Spekulationen anstellen, welche Auswirkungen es hätte, wenn die Behauptungen einiger Skeptiker richtig wären. Es gibt viele Möglichkeiten, wie es auch hätte sein können. Immerhin hat sich bisher gezeigt, dass zumindest viele Ereignisse zusammen kamen, damit die Ereignisse so geschehen konnten, wie sie sich ereignet haben. Auch das ist nicht ungewöhnlich bei Abläufen so enormen Ausmaßes. Vielleicht ist es auch eben diese Unfassbarkeit des Erlebten, die Wucht der Bilder, welche die Zweifel in einem wachsen lassen. Im Grunde sind alle möglichen Theorien über diesen Tag unbegreiflich und unglaublich, weil jede einen an den Abgrund des durch Menschen verursachten Horrors führt. Sicherlich ist es ein bedeutender Unterschied, wer verantwortlich zu machen ist. Doch wie soll dies geklärt werden, wenn bereits ein ausladender Expertenstreit entfacht wurde und es teilweise auch eine Frage des Glauben geworden scheint, welcher Seite man sich eher anschließt. Schließlich stellt sich in diesem Fall ein weiteres Mal die große Herausforderung des Nichtwissens und vielleicht ebenso des Nichtwissenkönnens.
GrünerElch - 7. Okt, 22:59
Morgen geht sie für mich los, die finale Runde bis zum Magistertitel! Jahre der Vorbereitung und der Qualifikation liegen hinter mir und vielen Mitstreitern. Jetzt heißt es, wer holt sich die Meisterschaft – die Meisterschaft der freien Künste, den Magister Artium.
Nur gut, dass nicht nur einer den Sieg davon tragen kann. Dafür hat es jeder auch mit einem der härtesten Gegner zu tun: sich selbst und einem Haufen Fragen. Also Ruhe bewahren, volle Konzentration und dann raus in die erste Runde – alles geben, Treffer erzielen, wenig Fehler zulassen! Einige haben sich schon den ersten Aufgaben gestellt. Doch zunächst bleibt für jeden die Anzeigentafel schwarz. Die Ergebnisse bleiben offen. Die Schiedsrichter entscheiden erst im Nachhinein, wo grobe Fouls begangen wurden und welche Punkte zählen.
Dann noch die Rückspiele überstehen. Neue Regeln gelten, andere Fertigkeiten sind gefragt. Dieses Mal zählt jeder Moment sofort. Wieder ein Haufen Fragen für eine 30-minütige Kür. Da werden schon mal die Knie weich, bevor man raus muss aufs Glatteis. Dann urteilt die Jury. Ein erster Zwischenstand. Aber immer noch keine Gewissheit.
Im Anschluss geht das Warten los. Und wieder Fragen. Darf man auf die Meisterfeier oder muss man in die Relegation? Reichen die Punkte für ein Ergebnis, mit welchem man gute Aussichten in der nächste Liga hat? Wo soll man in Zukunft auflaufen? Viele neue Herausforderungen und schließlich ist es eben doch kein Spiel.
GrünerElch - 25. Sep, 21:30
Ich möchte dich;
Sage ja zu dir.
Ich möchte dich sehen;
Sage ja zu deinem Blick.
Ich möchte dich hören;
Sage ja zu deinem Gehör.
Ich möchte dich riechen;
Sage ja zu deinem Geruch.
Ich möchte schmecken;
Sage ja zu deinem Geschmack.
Ich möchte dich Fühlen;
Sage ja zu deinem Gefühl.
Ich sage ja zu deinem Du;
Möchte dich ganz.
Ich sage ja zu deinen Kanten;
Möchte an dich anecken.
Ich sage ja zu deinen Monstern;
Möchte mich mit ihnen zanken.
Ich sage ja zu deinen Punkten;
Möchte sie berühren.
Ich sage ja zu deinem Denken;
Möchte dich in Gedanken.
Ich sage ja zu deinem Wirken;
Möchte dich in Wirklichkeit.
Ich sage ja zu deinen Wünschen;
Möchte Sternschnuppe für dich sein.
Ich sage ja zu dir!
Ich möchte dich!
Ich sage ja zu dir, so!
Ich möchte dich ganz!
Ich sage ja zu dir, so wie du bist!
Ich möchte dich ganz nah!
GrünerElch - 21. Aug, 11:26
Einst lebten in einem Wald viele Eichhörnchen und ein jedes sammelte Nüsse für den Winter, um nicht zu verhungern. Uns sie vergruben die Nüsse, sodass niemand sie stehlen konnte. Doch nicht jede Nuss gruben sie wieder aus, denn sie vergaßen die ein oder andere Stelle und doch hatten sie genug.
Da wart aber ein junges Eichhörnchen, das hörte von einem Ort, an dem man alle seine Nüsse verwahren konnte, sodass keine verloren ginge, gar vermehren würden sie sich. So erzählte es seinen Eltern, was für ein wundervoller Platz dies sei. Die Eltern aber lachten nur und fragten: „Wie soll das denn gehen, dass sich die Nüsse vermehren?“ Das Kind sprach: „An jenem Ort ist einer, der wacht über die Nüsse und lagert sie im Fels, wo kein Anderer je hingelangt. Dem vertraue ich meine Nüsse an und kann sie doch jederzeit holen! Er nimmt nur einen Teil für sich, da er ja nicht weg kann, um selbst nach Nüssen zu suchen. Das Alles schreibt er mir auf ein Blatt. Wie viel ich ihm gab, um welchen Anteil es sich vermehren soll und welchen Anteil er sich nimmt.“
Die Eltern aber wunderten sich: „Doch dann vermehren sie sich ja nicht, Kind, sie werden weniger!“ „Deswegen gibt der Verwahrer ja einen Teil der Nüsse weiter an einen, der Nussbäume daraus zieht und der schreibt ihm alles auf ein Blatt. Der Pflanzer hat viele Nussbäume an einem Ort und viele Helfer, die mit ihm die Nüsse sammeln. So wird aus einer Nuss ein Nussbaum und aus dem Nussbaum viele Nüsse. So vermehren sie sich.“
„Kind, das kann nicht sein, wenn es mit rechten Dingen zugeht. Denn wenn der Pflanzer und seine Helfer und der Verwahrer alle ihren gerechten Anteil haben wollen, wie soll es sich da vermehren?“ „Nun, doch, keine Nuss bleibt ja ungenutzt im Wald verborgen. Mehr aber noch: Der Verwahrer betrachtet alle Pflanzer im Wald und schaut, welcher wohl die meisten Nüsse sammeln kann. Wenn er meint, dass ein Pflanzer mehr Nüsse sammeln kann, als der, dem er zuerst die Nüsse gab, dann versucht er sein Blatt zu tauschen gegen das Blatt des Verwahrers, der dem zweiten Pflanzer die Nüsse anvertraut hatte. So sucht er die besten Blätter zu erhaschen, die er finden kann, um so die meisten Nüsse daraus zu gewinnen.“
„Ach Kind! Das ist ja grauenvoll! Denn wie kannst du dir sicher sein, dass dein Verwahrer die richtigen Blätter hat? Was, wenn ein Sturm kommt und alle Nussbäume eines Pflanzers knickt, da sie doch alle an einem Ort sind? Dann sind alle deine Nüsse nichtig. Außerdem ist es doch Betrug, wenn der eine Verwahrer dem anderen Verwahrer ein Blatt gibt, von dem er denkt, es sei schlechter, als das, was er erhält!“ „Nein, nein Eltern, es ist doch kein Betrug, da alle Verwahrer es so machen und sie wissen es. Es ist eine Frage des Geschicks und des Glücks. Aber ihr nennt doch den Gewinner beim Spiel auch nicht Betrüger, weil er die Chancen nutzt, die sich ihm durch sein Geschick und sein Glück bieten. Und was die Stürme anbelangt, so hat der Verwahrer auch Helfer, die schauen in dem Himmel und beurteilen, wo die Stürme kommen mögen. Auf die vertraut er und gibt ihnen einen Teil der Nüsse ab, damit sie ihm helfen. Dann kann er den Pflanzern die Nüsse geben, wo die Beurteiler ihm sagten, dass kein Sturm droht.“
Die Mutter ist entsetzt und klagt: „Oh je, oh je! Was für Kummer tragt ihr in das Land? Denn ist es doch nicht wie im Spiel, wo nichts wirklich zu verlieren ist! Denn wer kann schon mit Sicherheit die Stürme vorhersagen? Kennen die Beurteiler denn alles? Wissen sie die Himmelsbewegungen alle? Kennen sie die Pflanzer alle? Der eine mag tüchtiger sein als der andere. Kennen sie die Böden an jedem Ort? Der eine eignet sich mehr für Nussbäume als der andere. Kennen sie all die Verwahrer und wie geschickt und wie glückvoll sie sind? Wie können sie das alles wissen? Doch hängt doch alles von den Beurteilern ab, welche Blätter wie viel gelten! Sie können es bestimmen, welcher Pflanzer die Nüsse mit wenig Blättern bekommt, und welcher viele davon braucht. Das ist doch kein Gleichmaß! Und wenn es kein Gleichmaß ist, wird einer seine Nüsse nicht wiederbekommen, und wenn es einen geben kann, dann kannst du das auch sein, Kind. Da hilft dir all dein Vertrauen nichts! Oh je, oh je, Kind!“
Und der Vater nahm das Kind beiseite und sagte: „Kind, was deine Mutter spricht, ist wahr. Eins aber noch will ich dich fragen: Wenn du es wärst, der verliert, was willst du dann für den Winter essen? Und wenn du es bist, der gewinnt, was willst du dann mit all den Nüssen? Wer soll sie essen? Was nützen sie dir mehr, als die, welche du selbst gesammelt hast? Schau, dass wir die Nüsse nicht alle aus dem Boden holen, bringt doch immer neue Bäume hervor an neuen Orten, sodass ein Ausgleich besteht. Und alle haben etwas davon, denn es gibt immer neue Bäume, mögen die alten auch im Sturm knicken oder mal einige wenig Frucht tragen. Es sind doch so für alle der Nüsse genug!“
GrünerElch - 19. Aug, 14:00
Folgendes haben schon viele erkannt und geäußert. Ich bin nicht der Urheber der Sache selbst, denn die Sache war schon in mir. Ich musste sie nur für mich hervorheben:
(1) Da ich weiß und erkannt habe, dass ich bin, kann ich sagen: Wenn ich die Dinge sehe, erkenne ich, dass das Sein ist und so weiß ich, es gibt kein Nichts.
(2) Denn entweder gibt es etwas oder es gibt nichts.
(3) Wenn es aber nun etwas gibt, und das Nichts nicht, dann ist das Sein ganz und vollkommen, denn da ist kein Etwas außer dem Sein.
(4) Ganz, das heißt doch, dass es ein Einziges ist und nicht zusammengesetzt aus Vielem. Es kann aber keine mehreren Sein geben neben dem Sein, die nicht im einen Sein aufgehen, denn was würde sie vom einen Sein unterscheiden? Also ist das Sein ganz.
(5) Vollkommen heißt doch, dass dem Sein kein Etwas mehr hinzu oder weggetan werden kann. Wenn, kein Etwas ist außer dem einen Sein, kann kein Etwas dem Sein hinzukommen oder weggetan werden. Also ist das Sein ganz und vollkommen.
(6) Und wenn das Sein ganz und vollkommen ist, dann ist es auch ewig und unendlich. Denn was soll denn vor oder nach ihm, was mehr oder weniger sein, außer dem Sein selbst, wenn es doch nicht zusammengesetzt ist und wenn es doch kein Etwas ist, dem etwas hinzukommt?
(7) Wenn aber vor und nach dem Sein kein Etwas ist, so ist es nicht in der Kategorie Zeit zu denken und die Zeit ist im Sein.
(8) Und wenn kein Etwas mehr oder weniger sein kann als das Sein, dann ist das Sein nicht in der Kategorie Raum zu denken und der Raum ist im Sein.
(9) Wenn aber ein Etwas vor der Zeit ist, dann kann es „ewig“ heißen, und wenn ein Etwas vor dem Raum ist, dann kann es „unendlich“ heißen. Das Sein ist also ganz, vollkommen, ewig und unendlich.
(10) Da das Sein also ganz, vollkommen, ewig und unendlich ist, so kann ich es nicht in seinem Wesen, seiner Essenz, erkennen.
(11) Denn ich bin nicht, was man vom Sein aussagt. Ich bin weder ganz noch vollkommen, nicht ewig oder unendlich.
(12) Ich habe nur eine Beziehung, eine Verbindung zur Ganzheit, zur Vollkommenheit, zu Ewigkeit und zu Unendlichkeit. Denn ich habe Anteil am Sein, so wie die Dinge, die ich sehe, Anteil daran haben.
(13) Da ich selbst also dinglich bin, kann ich das Sein nur an den Dingen erkennen, wie gut oder schlecht sie auch sind.
(14) Dennoch weiß ich um die Ganzheit, Vollkommenheit, Ewigkeit und Unendlichkeit des Seins. Diese Erkenntnis ist zugleich Quelle des Wissens über die Erhabenheit als auch über die Nichtigkeit des eigenen Daseins.
(15) Was kann ich mehr wissen?
Anmerkung: Wer dem Sein einen anderen Namen geben will, der kann es „Gott“ nennen, denn das, was wir gewöhnlich mit „Gott“ bezeichnen ist doch kein anderes Etwas als das Sein. Denn wer dies verneint, der verneint auch, das Gott ist. Das sei jedem freigestellt, denn es ist eine Sache des Glaubens. Das Sein aber können wir schlechterdings verneinen.
GrünerElch - 18. Aug, 19:08
ein Mail an die ARD-MoMa-Redaktion:
Sehr geehrte Damen und Herren der ARD-Morgenmagazinredaktion,
ich muss Sie fragen: Warum bieten Sie dem Rechtspopulisten Sarrazin eine solche Plattform? Warum machen Sie ihn salonfähig? Warum lassen Sie diesen Mann sich sein Image eines netten alten Herren, der auch mal einen amerikanischen Krimi liest, aufbauen? Warum unterlässt der sonst so forsche Herr Sonne jegliche unangenehmen Fragen? Warum lässt er Sarrazin ungestraft damit durchkommen, dass er behauptet er habe niemanden beleidigt und alles, was an seinem Buch beleidigend sein könne, der Realität entstammen würde? Warum kann er sich als „Out-law“ stilisieren? Warum nennen Sie seine Thesen einfach nur "knackig", Herr Nassif? Warum kann einer, um den es öffentlich schon ruhig war, wieder seine Thesen stark machen? Warum stützt das Herr Sonne mit seinen Fragen noch, wiederholt gar seine Thesen noch?
Ja, wir brauchen einen Umgang mit Rechtspopulismus. Aber bitte kritisch, nicht unkommentiert! Da wäre es doch viel sinnvoller sich mit den Ansichten von einem norwegischen Massenmörder kritisch auseinanderzusetzen und eine gesellschaftliche Debatte anzustoßen, ob und warum auch in unserer Gesellschaft solche Gedanken existieren und wie wir als Gesellschaft damit umgehen können. Wie es Wege gibt die Ängste und Befürchtungen ernst zu nehmen, ohne rechte Thesen zu bedienen.
So einen Journalismus wie heute Morgen hilft wohl nur Herrn Sarrazin und vor allem der neuen Rechten. Traurig!
GrünerElch - 18. Aug, 08:26